Donnerstag, 28. März 2013

Zypern und die Wut der Bürger

Viel ist jetzt von Verunsicherung zu hören, die sich seit dem Zugriff auf das in Bankkonten gelagertes Geld in Zypern, auch als Teilenteignung bezeichnet, ausbreiten soll. Nicht einmal das Sparbuch ist eine sichere Geldanlage. Zwar wird garantiert, dass die Staaten Sparguthaben bis zu 100 000 Euro garantieren, aber kann man darauf noch vertrauen?

Natürlich kann diese Verunsicherung alle möglichen ungünstigen Folgen haben, doch zeigt sich daran eines, dass es in dem Wirtschaftssystem, das wir uns erschaffen haben, keine Sicherheiten gibt. Es gibt und es nimmt, nach Gesichtspunkten eines komplexen Zusammenwirkens unterschiedlichster Kräfte (unterschiedlichster Motivationen von unterschiedlich gierigen Individuen).  Diese Komplexität ist so hoch, dass sie die Einsichtsmöglichkeiten jedes Individuums bei weitem übersteigt, und selbst Computersimulationen ist es nicht in Ansätzen gelungen, die Verwicklungen des Marktgeschehens, an dem in irgendeiner Weise alle Erdenbewohner beteiligt sind, nachzuvollziehen, geschweige denn vorauszuberechnen.

Solange wir vom Kapitalismus profitieren, nehmen wir seine Segnungen als naturgegeben und uns gehörig. Selbstverständlich dass wir diesen Wohlstand, diesen Reichtum genießen können. Wird uns was davon weggenommen, schreien wir auf und finden es gemein. Wir suchen sofort nach dem Schuldigen, nach dem Bösewicht, der hinter dieser ungerechten Attacke auf unseren Wohlstand steckt und womöglich selber daran verdient.

Dabei spielen wir noch immer das Spiel mit, nur haben wir die Rolle gewechselt, wir sind ungewollt von der Gewinner- auf die Verliererseite gerutscht. Wir haben nicht erkannt, dass es das System ist, das uns in Dienst genommen hat, das immer wieder Gewinner und Verlierer produzieren wird – Gewinner, die ihren Gewinn für selbstverständlich halten und deshalb immer mehr von ihm wollen, und Verlierer, die ihren Verlust und ihr Elend bejammern, bis sie wieder zur Kraft gekommen sind, sich anzustrengen und sich erneut auf die Gewinnerseite hinüber zu rackern.

Wir wirken an der Erhaltung des Spiels mit, wenn wir Sicherheiten einfordern und wütend reagieren, wenn sie uns weggenommen werden, Erst wenn wir uns eingestehen, dass wir Teil des Spieles sind, bei dem die einen die Privatflugzeuge haben und die anderen am Rand des Existenzverlustes vegetieren, erst dann können wir eine Perspektive wahrnehmen, die uns herausführt. Diese Perspektive besteht nicht in einer Vernichtung oder Abschaffung des kapitalistischen Systems (schön wäre es, aber bisher ist noch jeder Plan dazu kolossal schief gelaufen), sondern in der Vertreibung des Kapitalismus aus unserer Innenwelt. Wir beginnen, innerlich nicht mehr mitzuspielen, indem wir unser Glück nicht an den Erfolg im System der Bereicherung und Verarmung suchen, sondern in der Erfüllung im Augenblick, in der Schönheit einer Begegnung, im Kontakt mit der Natur, zum Beispiel im Genießen eines vollkommenen Atemzuges.

Beginnen wir, unsere eigene Gier zu meistern und finden wir so viel wie möglich die Einfachheit im Leben. Dann kann uns das Auf und Ab der Märkte, das Steigen und Sinken der Sicherheiten nicht mehr anfechten. Wir sehen mehr von der Fülle, die uns das Leben zur Verfügung stellt und starren weniger auf das, was uns in Zukunft verloren gehen könnte. 


Vgl.: Unser liebes Eigentum
Vgl.: Die Kultur der Gier 
Vgl.: Das System der Gier
Vgl.: Wirtschaft ohne Gier?

Spirituelles Erleben und Krankheit

Spirituelles Erleben passt oft nicht in den engen Rahmen unserer Gesellschaft. Viele kleine Kinder haben einen direkten Bezug zu einer Welt, die den Erwachsenen fremd geworden ist. So tun sie es abschätzig oder irritiert ab, wenn Kinder von Naturwesen oder Geistern reden und wenn sie in andere Welten reisen – „Das sind halt noch Kinder mit ihrer seltsamen Fantasie. Wichtig ist es nur, dass sie rechtzeitig das logische und rationale Denken erlernen, damit sie in Schule und weiterem Leben erfolgreich sein können.“ Das erwarten wir von der Schule, und diese bemüht sich redlich, diese Erwartungen zu erfüllen. Es hilft nichts, jeder muss die Mathematik und die Grundbegriffe der Physik erlernen und das abstrakte Denken so lange einüben, bis die überschießenden Fantasien in ein kleines Gärtchen weit hinten in der kognitiven Landschaft verbannt sind.

Kinder kommen mit einer rechtshemisphärischen Dominanz auf die Welt. Deshalb erleben sie die Welt momentan, ganzheitlich und fließend.  Alles ist mit allem verbunden, die verschiedenen Weisen des Erlebens zwischen Wahrnehmung und Fantasie gehen ineinander über und kennen keine klare Abtrennung. Erst im Lauf des 2. Lebensjahres beginnt sich die linke Gehirnhemisphäre stärker zu entwickeln, verbunden mit dem Erlernen der verbalen Sprache und der grammatischen Strukturen. Die Wirklichkeit wird auseinandergelegt, in Einzelteile, die dann untersucht werden können. Grundformen der Logik bilden sich aus, z.B. der Zusammenhang von Ursache und Wirkung oder von Bedingung und Konsequenz: Wenn du mit dem Jammern aufhörst, kriegst du dein Spielzeug wieder.

In der Folge sind Kinder vor die Aufgabe gestellt, die unterschiedlichen Modi der beiden Hemisphären miteinander zu verbinden. Meist setzt sich gegen Ende des Vorschulalters die linke Hemisphäre durch, was eine gute Prognose für die Schullaufbahn ergibt, denn unsere Gesellschaft verlangt die rationalen und ökonomischen Denk- und Verhaltensweisen.

Gelingt die Integration nur mangelhaft, d.h. nicht den Erwartungen unserer modernen Gesellschaft gemäß, können sich Anpassungsschwierigkeiten ergeben, die dann nachhaltig die Lebensplanung beeinflussen – Schulprobleme gefolgt von Berufsproblemen bis hin zur Psychiatrisierung. Denn es gibt für solche „Störungen“ einen Krankheitsbegriff: Schizotypie.

„Eine Störung mit exzentrischem Verhalten und Anomalien des Denkens und der Stimmung, die schizophren wirken, obwohl nie eindeutige und charakteristische schizophrene Symptome aufgetreten sind.“ Unter anderem kommen folgende Symptome vor: „gelegentlich vorübergehende, quasipsychotische Episoden mit intensiven Illusionen, akustischen oder anderen Halluzinationen und wahnähnlichen Ideen.“ (ICD 10, F21)

Ich folge nun zu diesem Thema den Überlegungen von Edgar Harnack, der den Zusammenhang von diesem „Störungsbild“ und außergewöhnlichen spirituellen Erlebnissen untersucht hat. Er verwehrt sich dagegen, die mit der Diagnose verbundenen Phänomene zu pathologisieren, also als behandlungsbedürftig zu sehen. Statt dessen vertritt er die These, dass eine „pneumophobe” (das Spirituelle fürchtende) Gesellschaft spirituellen oder mystischen Erfahrungen, wie sie Kinder und Jugendliche machen, mit Abwehr und Ausgrenzung reagiert, wodurch sich erst die Störungen bei den betroffenen Menschen entwickeln, die lernen müssen, ihren eigenen Erfahrungen zu misstrauen und damit in Verwirrung geraten.

Denn die Erfahrungen, von denen dabei die Rede ist, sind in allen Kulturen verbreitet und gelten bei Naturvölkern als Anzeichen einer schamanistischen Berufung. In den tribalen Gesellschaften hatten verschiedene Welten ihren selbstverständlichen Platz, und es gab angesehene Mitglieder, die besondere Fähigkeiten hatten, sich zwischen den Welten zu bewegen. Erst die Moderne mit ihrer starken Betonung der Rationalität hat diese Formen einer tribalen Wirklichkeitssicht in den Bereich der Pathologie verbannt und damit Menschen mit besonderen Begabungen krank gemacht.

Ich möchte nun die Überlegungen von Edgar Harnack durch die Einbeziehung der Erkenntnisse der Gehirnforschung erweitern. Bei vielen Phänomenen, die (nach einer typisch linkshemisphärischen Leidenschaft) als Schizotypie klassifiziert werden, kann die Integration der beiden Gehirnhälften nicht der „Norm“ entsprechend abgelaufen sein. Dabei können familiäre Probleme in den ersten Lebensjahren, Bindungsstörungen (z.B. unterschiedliche Bindungsmuster zum Vater und zur Mutter) ebenso eine Rolle spielen wie Folgen des Geburtstraumas (Probleme beim Zusammenwachsen der Fontanelle) und schließlich pränatale Traumatisierungen bis hin zur ersten Zellteilung.

Als Folge können Menschen aufwachsen, deren rechte Hemisphäre ein seltsam anmutendes Eigenleben entfaltet, seltsam für eine gesellschaftlich geprägte Wahrnehmung, die sequentiell und kategorisierend denkt. Und für alles Seltsame werden dann pathologisierende Kategorien entwickelt, wie die der Schizotypie. Dann geht es nicht mehr um innere Erfahrungen und darum, wie diese mit dem Alltagsbewusstsein und den Abläufen der technisierten Gesellschaft verbunden werden können. Statt dessen wird alles, was den engen Normen der Rationalität nicht entspricht, zur Krankheit erklärt.

Wollen wir bei diesem Trend nicht mitmachen, geht es auch darum, dass wir uns in mehr Toleranz und Verständnis üben, wenn wir Menschen begegnen, deren Erlebniswelt und ihre Versprachlichung uns bizarr, abgehoben oder esoterisch erscheinen mag. Wenn wir therapeutisch mit transpersonalen Themen arbeiten, brauchen wir auch das Hintergrundwissen und die Einsicht in Zusammenhänge, damit wir nicht eine Krankheit kurieren oder eine Störung beheben müssen, sondern einem Menschen helfen können, sich selber besser zu verstehen und sich selber mit sich besser zu verständigen sowie einen sicheren Platz in einer nüchternen und harten Realität zu begründen.

Literatur:
Edgar W. Harnack: Außergewöhnliche Wahrnehmungen und schizotype Sprachmuster im Kreislauf von gesellschaftlicher Ursache und Wirkung. Bewusstseinswissenschaften. Transpersonale Psychologie und Psychotherapie. Unabhängige Fachzeitschrift 2/2012, 68 - 78

Webseite von Edgar Harnack: www.transpersonale-psychotherapie.de

Donnerstag, 21. März 2013

Psoas-Muskeln und Traumaheilung

Darf ich vorstellen? 
Wer nie Anatomie studiert hat, wird sie nicht kennen, die Psoas-Muskelgruppe. Sie verläuft
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im unteren Rückenbereich und verbindet den Oberkörper mit dem Becken. Sie sorgt für eine Menge wichtige Dinge: Aufrechten Gang, gerade Schultern, die Stellung der Beine und der Wirbelsäule. Wir ‘benutzen’ sie nicht nur völlig unbewusst, wir nehmen ihre Verspannung auch nur indirekt wahr:
Verspannungen in diesem Bereich wirken sich auf das Zwerchfell und damit auf die Atemfunktion aus, werden an den Rumpf weitergegeben und können zu Schmerzen im oberen Rücken und im Schulterbereich führen.

Der Zusammenhang zwischen Atmung und Körperhaltung, den der Psoas herstellt, wird auch dadurch illustriert, dass sich in der Evolution das Gehen auf Land und die Atmung zur gleichen Zeit entwickelt haben. Entspannende und lockernde Übungen mit den Lendenmuskeln führen deshalb auch zu einem dynamischeren Beckenboden und einer freieren Atmung sowie zu einem geerdeten, stabilen Körpergefühl.
Aus der tibetischen Tradition erfahren wir, dass der Lendenmuskel letztendlich die Quelle des Egos sei. Die Arbeit mit dem Psoas kann zur Konfrontation mit den Themen Festhalten und Fixierung führen.

Darüber hinaus spielen diese Muskeln eine wichtige Rolle bei der Traumaspeicherung und Traumaheilung, so die Entdeckung von David Berceli. Die Lendenmuskeln „gelten als die Kampf-Flucht-Muskeln des menschlichen Körpers. Diese primitiven Muskeln halten wie ein Posten Wache, um das Schwerkraftzentrum des Körpers zu schützen, das sich vor dem 3. Lendenwirbel befindet. Diese Muskeln verbinden den Rücken mit dem Becken und den Beinen. Während einer jeden traumatischen Erfahrung werden die Psoas-Muskeln zusammengezogen. Um die physischen Traumakontraktionen zu heilen, müssen diese tiefsitzenden Muskeln ihre schützende Spannung loslassen und zu einem entspannten Zustand zurückkehren. Es ist allgemein bekannt, dass nach besonders dichten, stressigen oder traumatischen Erfahrungen die Menschen durch eine Massage, ein heißes Bad oder durch Übungen das Trauma auflösen und den Körper in einen gesunden Zustand bringen können. Das ist jedoch nicht der Fall, wenn es zu traumatischen Verspannungen in den Psoas-Muskeln kommt. Die Fähigkeit unseres Körpers, die Spannung in diesen Muskeln loszulassen, hat sich als Folge unseres Sozialisierungsprozesses vermindert.

Es geschieht häufig, dass angespannte und sogar beschädigte Psoas-Muskeln starke Schmerzen im unteren Rücken bewirken. Das geschieht sehr häufig bei Opfern von sexuellem Missbrauch. Oft wird übersehen, dass beim Zusammenziehen der Muskeln, wodurch der Körper nach vorne gezogen wird, sekundäre Muskelkontraktionen ausgelöst werden, die den Körper nach hinten ziehen, um den Körper aufrecht zu halten. Diese gegensätzlichen Spannungen führen dazu, dass die Lendenwirbelsäule kontrahiert wird, während sie die unteren Wirbel zusammenziehen. Damit entsteht eine Wirbelsäulenkomprimierung, die sich auf längere Sicht störend auswirken kann. Lang genug in dieser Spannung gehalten, wird dieser Zug schließlich auch sekundäre Schulter- und Nackenschmerzen verursachen.“
(…)
„Das Zittern (eines Fluchttieres nach überstandener Gefahr) ist ein natürlicher Körperprozess, bei dem die überschüssige Energie zeitgleich mit ihrer Entstehung entladen wird.

Als Menschen verfügen wir über den gleichen Mechanismus. Zu unserem Nachteil haben wir ihn jedoch behindert oder stillgelegt. Beispielsweise versuchen wir bewusst, uns nicht zu schütteln, wenn wir nervös oder überspannt werden, weil wir nicht schwach oder ängstlich erscheinen wollen. Diese Egokontrolle bringt den Körper und den Verstand in einen Konflikt. Der Körper will sich schütteln, um die überschüssige Energie zu entladen, aber der Verstand verweigert die Zustimmung. Üblicherweise gewinnt der Verstand, und der Körper muss dann einen anderen Weg finden, um mit der hocherregten Ladung umzugehen. Er macht das so, dass der Muskel angespannt und diese überschüssige Ladung festgehalten wird. Die Körpermuskeln spannen sich an und halten an der Überschussladung fest, bis später einmal die Erlaubnis zum Loslassen kommt. Wenn sie diese Chance nicht bekommen, erzeugen diese kontrahierten Muskeln einen chronischen Spannungszustand im Körper. Hierin liegt einer der Wurzeln der PTBS (posttraumatischen Belastungsstörung). Wenn die Muskeln, die beim Trauma zusammengezogen wurden, diese hohe Ladung kurz nach dem Trauma nicht loslassen, werden sie immer wieder versuchen, das zu einem späteren Zeitpunkt zu tun, um dem Körper wieder Ruhe zu geben.

Posttraumatische Reaktionen werden durch verbliebene nicht entladene Aufregungen bewirkt, die zum Zeitpunkt des Ereignisses entstanden sind. Wenn dieser hohe Erregungszustand an der Entladung im Körper gehindert wird, bleibt er in einer bio-neural-physikalischen Schleife gefangen, die ein zwanghaftes Wiederholungsverhalten bewirkt. Bevor nicht der Körper die Spannung ausschüttelt, wird der Körper dieses chronische Spannungsmuster von Schutz und Verteidigung immer wieder wiederholen. Eine Hauptkomponente der erfolgreichen Traumaheilung liegt in der Aktivierung des natürlichen Loslass-Mechanismus, der dem Körper signalisiert, dass er zu einem Zustand von Ruhe und Erholung zurückkehren kann.

Bei allen Menschen sollte sich nach dem Ende des Traumas das Nervensystem natürlich aktivieren und beginnen, alle von der traumatischen Episode verbliebenen Stresshormone oder Spannungen auszuschütteln. Dieses Schütteln sendet ein Signal an das Gehirn mit der Information, dass die Gefahr vorbei ist und dass es den Alarmzustand abschalten sollte. Wenn sich das Nervensystem selber nicht aktiviert, bleibt der Körper in einer Art von Kurzschlussschleife, bei der das Gehirn weiterhin glaubt, dass die Gefahr weiterbesteht, und gibt deshalb dem Körper den Befehl, in einem Zustand von Bereitschaft und Alarm zu bleiben.

Der Zwerchfellmuskel trägt zusätzlich zur Verspannung in diesem Bereich bei. Der Psoas-Muskel überlagert die Darmbein- und Zwerchfellmuskeln entlang des Rückenmarks. Zusammen bilden sie ein verbundenes System von Brustkorb, Becken und Beinen. Weil das ein solcher strategischer Schutzbereich ist, findet sich auch die größte Zahl von sympathischen Nerven (Kampf- oder Fluchtnerven) in dieser Gegend des Körpers.“
(David Berceli: Trauma Releasing Exercises. Book Sourge 2005, 13 -14; 16)

Eine bestimmte Reaktion auf traumatische Erlebnisse ist bei den Menschen überall auf der Welt dieselbe – ein neurologisch bedingtes ‘Zittern’, in der Bandbreite von leicht bis stark, immer beginnend in den Beinen und dem unteren Rücken und Beckenbereich.

Spezielle Übungen, die von David Berceli entwickelt wurden, lösen zuerst einmal eine akute oder chronische Muskelverkrampfung in den Psoas-Muskeln, die wir nicht bewusst steuern können, und wirken sich dann auch lösend auf die Reste von traumatischen Erfahrungen aus, die in den Muskeln gespeichert sind. David Berceli hat diese Übungen mit Erfolg in vielen Kriegsgebieten angewendet, um den traumatisierten Menschen die Folgen ihrer schrecklichen Erfahrungen zu erleichtern.


Weitere Quellen und Hinweise zu Übungen:

http://traumadurchleben.wordpress.com/2013/03/04/was-ist-tre-trauma-release-exercise/
http://www.youtube.com/watch?v=bPFbXdSGSkc
http://www.youtube.com/watch?v=DisF0jYqRrg

Vgl. Kohärentes Atmen
Der Vagus